
Hospitality meets Longevity: Wie Langlebigkeit die alpine Hotellerie verändert
Volles Haus im Hermann-Reisch-Saal des Hotel Rasmushof in Kitzbühel, hochkarätige Speaker, intensive Diskussionen und ein Thema, das die Branche aktuell wie kaum ein anderes bewegt. Beim ersten Symposium „Hospitality meets Longevity“ der Prodinger Tourismusberatung wurde schnell klar, dass Longevity weit mehr ist als ein kurzfristiger Trend oder neues Marketing-Buzzword. Vielmehr zeigte der Nachmittag eindrucksvoll, wie stark sich die Erwartungen der Gäste verändern und welche strategischen Fragen daraus für die Hotellerie entstehen.
Bildergalerie Hospitality meets Longevity
Glaubwürdige Konzepte – langfristig ertragreich
Im Zentrum stand dabei nicht die Frage, welche Geräte oder Anwendungen aktuell „en vogue“ sind, sondern wie Longevity glaubwürdig, wirtschaftlich tragfähig und langfristig in bestehende Hotelkonzepte integriert werden kann.
Gleich in seiner Einführung betonte Marco Riederer, dass Longevity kein flottes Zusatzangebot ist, sondern eine strategische Entscheidung: „Wenn man das Thema angeht, dann sollte man es konsequent tun.“ Entscheidend sei nicht, möglichst viele Anwendungen anzubieten, sondern ein klares Konzept zu entwickeln, das zur Positionierung des Betriebs, zur Zielgruppe und zur wirtschaftlichen Realität passt.
Longevity als Gesellschaftsauftrag
Moderiert wurde das Symposium von Uta Gruenberger, die das Thema seit Jahren journalistisch und kuratorisch begleitet und den Nachmittag mit pointierten Fragestellungen und kritischen Einordnungen strukturierte.
In ihrer eigenen Keynote beleuchtete sie die soziale Komponente von Longevity, die zwar laut Forschung und Wissenschaft gut 50 % von glücklich gesunder Langlebigkeit ausmacht, jedoch in der Praxis und Euphorie von Diskussionen meist unbeachtet bleibt. Da das soziale Momentum als Basis-Kompetenz von Hospitality bezeichnet werden kann, animierte sie die Hoteliers, sich Longevity aktiv als quasi Gesellschaftsauftrag zu „schnappen“ und jene „geschützte Räume“ zu kreieren, in denen der heutzutage generell eher gestresste Gast erst einmal zur Ruhe und zu jener Selbstwahrnehmung kommt, aus der heraus Interesse für Begegnungen und Kapazität für neue Präventionsrituale etc. überhaupt erst entstehen können.
Longevity als Innovationsmotor
Das erste Panel widmete sich den Grundlagen, damit aus einer Vielzahl an gebotenen Longevity-Tools ein funktionierendes Hotelkonzept werden kann.
Biohacking-Pionier und Longevity-Consultant Andreas Breitfeld zeigte auf, wie explosionsartig sich das in Wahrheit schon fast zwei Jahrzehnte alte Thema zum Big Business entwickelt hat und welche internationalen Strömungen und Studien aktuell die Diskussion prägen. Gleichzeitig warnte er vor oberflächlicher Trend-Adaption und einem reinen „Technologie-Fetisch“. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Frage, wie Hotels echte Regeneration ermöglichen können und warum Longevity nicht mit einer Überladung von Anwendungen verwechselt werden darf, sondern klare Strategie verlangt. Besonders spannend war dabei seine Einordnung von Kälte, Atemtechniken, Schlafoptimierung und Stressregulation als Teil eines individuell adaptierbaren Gesamtsystems.
Die Krux im logistischen Detail
Dr. Max Kern, Ingenieur und Beratungspartner von Breitfeld, machte deutlich, an welch grundlegenden, infrastrukturellen Fragen viele Projekte bereits scheitern. Stromversorgung, Belüftung, Raumkonzepte oder technische Abläufe seien keine Nebensächlichkeiten, sondern zentrale Voraussetzungen für funktionierende Longevity-Angebote. Sein Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie sehr wirtschaftliche und operative Machbarkeit frühzeitig mitbedacht werden müssen: „Nicht jede Idee passt zu jedem Betrieb.“
Die entscheidende Rolle der Mitarbeiter
Mario Unterwurzacher, akademischer Therapeuten-Ausbilder und Saluversity-Gründer, rückte die Personalfrage und menschliche Ebene in den Mittelpunkt. Er zeigte auf, dass nachhaltiger Erfolg von Longevity-Angeboten direkt mit holistischem Know-how und einer profunden Qualifikation wie auch Weiterbildung der Mitarbeiter korreliert. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung von Authentizität und echter Begleitung. Gäste würden zunehmend spüren, ob ein Angebot lediglich „verkauft“ werde oder ob tatsächlich Kompetenz, Erfahrung und Haltung dahinterstehen.
Best Practice Strategien zum Angebot „Langlebigkeit“
Im zweiten Panel wurde sichtbar, wie unterschiedlich Longevity in der Praxis umgesetzt werden kann.
Dr. Sepp B. Fegerl gab Einblicke in die medizinische und präventive Arbeit von Vivamayr am Wörthersee und zeigte auf, wie stark sich das Gäste-Verständnis von Erholung und Regeneration in den vergangenen Jahren verändert hat.
Im Fokus stand die Erkenntnis, dass Gesundheit heute nur mehr ganzheitlich gedacht werden kann: Ernährung, Diagnostik, Bewegung, Schlaf und mentale Balance greifen ineinander. Gleichzeitig machte er deutlich, dass medizinisch orientierte Konzepte hohe Anforderungen an Qualität, hausinterne Prozesse und Personal stellen.
Die Konsequenz von klarer Positionierung
Hannes Illmer zeigte anhand seines seit über vier Jahrzehnten etablierten Gesundheitshotels, der Villa Eden in Meran, sehr eindrucksvoll, welch’ grundlegende Folgen eine kompromisslose Positionierung nach sich zieht. Besonders spannend war dabei die Erkenntnis, dass Longevity nicht unbedingt laut kommuniziert werden müsse, solange eine wahrhaftige Philosophie im gesamten Betrieb spürbar sei. Er sprach offen über die Herausforderungen einer klaren Zielgruppen-Fokussierung und darüber, wie wichtig es sei, sich bewusst für bestimmte Gästegruppen und spezifische Angebotsformen zu entscheiden.
Von sinnhaften Angeboten zum Gesamt-Erlebnis
Stephanie Rist, die Geschäftsführerin des Hotel Post in Bezau, zeigte, wie sich neue präventive und regenerative Ansätze in ein bestehendes Hotelkonzept integrieren lassen, ohne die Authentizität des Hauses zu verlieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie einfache, kleine Rituale mit dem elaborierten Spa- & Beauty-Programm von Hotelbesitzerin Susanne Kaufmann kombiniert werden und wie die Ruhe der Natur mit Bewegung und durchdachter Detox-Ernährung zu einem sinnvollen, ganzheitlichen Gästeerlebnis zusammengeführt werden, welches „Longevity“ bis dato noch nicht als Meta-Schlagwort braucht.
Longevity zwischen Mental Health & Human Evolution
Zum Abschluss im letzten Panel: die mentale und emotionale Ebene von Longevity.
Sukkhadas Ingo Auer, Breathwork- & Kälte-Experte, sprach über die exponentiell zunehmende Überforderung vieler Menschen und die Bedeutung von bewusster Entschleunigung, Atemarbeit und Nervensystem-Regulation. Besonders deutlich wurde, dass die Stress-Reduktion in Zukunft eine der essenziellsten Aufgaben von Hotels werden könnte – nicht als Wellness-Inszenierung, sondern als echter Gegenpol zu einem immer schnelleren Alltag.
Schneller Zugriff auf mentale Erholung
Karl Edy, Gründer der Neurotunes Akademie, gab spannende Einblicke in die Arbeit mit Frequenzen, Klangwelten und Audio-Technologien. In einer Live-Meditation demonstrierte er die Wirkung von Beat-Puls-Regulation, binauralen Beats und bilateralen Hemisphären-Stimulation. In seinem Vortrag ging es allerdings weniger um technische Spielereien als um die Frage, wie akustische Räume und sensorische Reize auf Menschen auch emotional wirken und rasche Regeneration unterstützen können: „Für Longevity muss auf allen Ebenen angesetzt werden“.
Tools für das Hotel – Werkzeuge für zuhause
Philipp Heiler, Arzt und Brainboost-Gründer, gab Einblicke in die neueste Technologie rings um mentale Leistungsfähigkeit, Fokus und Neurofeedback. Er zeigte auf, wie geistige Regeneration und Konzentrationsfähigkeit auf spielerische Weise messbar verbessert werden können und was für individualisierte Einsatz-Möglichkeiten sich in der Hotellerie auch für die Mitarbeiter daraus ergeben. Er machte ebenso deutlich, dass Gäste zunehmend nicht nur die reine Entspannung suchen, sondern Werkzeuge und Erfahrungen mitnehmen möchten, die im Alltag umsetzbar sind und langfristige Wirkung zeigen.
Longevity – kein Zusatzangebot, sondern eine Entscheidung
Das Symposium demonstrierte eindrücklich, wie groß das Feld von Longevity-Ansätzen und -Zugängen ist – von medizinischen Konzepten über Mental Health bis zu präventiver Regeneration und der Hinführung zu bewusstem Lebensstil. Gleichzeitig wurde klar: Erfolgreich wird das Thema nur dort, wo es konsequent durchdacht ist und in glaubwürdige Umsetzung kommt.
Nicht jedes Hotel muss eine Kältekammer oder ein Schlaflabor bauen. Entscheidend ist vielmehr, zu verstehen:
- Was passt zur eigenen Positionierung?
- Welche Zielgruppe möchte man ansprechen?
- Wo kann man echten Mehrwert schaffen?
- Und was ist wirtschaftlich sinnvoll?
Oder, wie mehrfach betont wurde: Longevity darf kein zusätzlicher Optimierungsstress werden (weder für Gäste noch für Betriebe).
Der intensive Austausch, die hohe Qualität der Diskussionen und das große Interesse der Teilnehmer:innen zeigten die Relevanz des Themas für die Branche. Und vielleicht war die wichtigste Erkenntnis des Tages: Longevity ist kein kurzfristiger Hype – es verlangt nach langfristigem Denken und nach dem Mut zur individuellen Umsetzung.
Für die Vermittlung von professioneller Beratung und strategischer Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung.
PS.: zum Thema Kälte-Therapie: Das zum Symposium ausgestellte Prinzip des Palm Coolings durch ein Handflächen-Kühlgerät ist eine echte Alternative zu den großen Kältekammern. Erste Vitus-Anwendungsstudien von Prof. Dr. Likar belegen sogar eine höhere Effizienz bei Schmerz- und Entzündungsreduktion. Gleichzeitig ist diese sanfte Methode unkompliziert und risikolos für alle Gäste.
Smart Hotel Key Podcastfolgen
SHK 286: Alpine Hospitality Summit 2026
SHK 288: Hospitality meets Longevity
Programm
- TimingWas?Wer?
Moderation
Uta Gruenberger
- 14:00 Uhr
Eröffnung des Symposiums
Thomas Reisenzahn & Marco Riederer
- 14:10 Uhr
Longevity – zwischen Supplements & sozialer Kompetenz
Impuls von Uta Gruenberger
- 14:30 Uhr
Panel 1: Longevity als Innovationsmotor
- Andreas Breitfeld
Biohacker & Longevity-Coach - Dr. Max Kern
Experte Longevity - Mario Unterwurzacher
Sport- & Gesundheitswissenschaftler, Healthcode
- Andreas Breitfeld
- 15:30 Uhr
Networking-Break
- 16:15 Uhr
Panel 2: Best Practice Strategien zum Angebot „Langlebigkeit“
- Dr. med. Sepp B. Fegerl
Vivamayr Medical Health Resort - Hannes Illmer
Villa Eden (Südtirol) - Stephanie Rist
Hotel Post Bezau
- Dr. med. Sepp B. Fegerl
- 17:15 Uhr
Panel 3: Longevity zwischen Mental Health & Human Evolution
- Sukkhadas Ingo Auer
Atem- und Kälte-Therapeut - Karl Edy
Neurotunes Akademie - Philipp Heiler
Brainboost
- Sukkhadas Ingo Auer
- 18:15 Uhr
Fazit und Zusammenfassung
Uta Gruenberger / Marco Riederer
- 18:30 Uhr
Ende des Symposiums
Speaker

Andreas Breitfeld
Biohacker & Longevity-Coach, Pionier & Experte
Andreas Breitfeld
Biohacker & Longevity-Coach, Pionier & Experte
Andreas Breitfeld ist der renommierteste Biohacker & Longevity-Coach im DACH-Raum – Pionier und Experte für medizinische Treatments und Supplements wie für technologische Tools und neueste wissenschaftliche Studien.
- mit beruflichem Background in Kommunikation & PR ein strategisch versierter Hotel-Consultant zur Entwicklung und Zielgruppen-orientierter Etablierung praxisnaher Konzepte und Workshops.
Andreas Breitfeld zählt zu den führenden Biohacking-Experten im deutschsprachigen Raum und gilt als der Longevity-Pionier mit dem ersten Biohacking Lab in Deutschland. Nach einem radikalen persönlichen Wendepunkt 2014 entwickelte er sich vom Medien-Agentursunternehmer zum Spezialisten für Leistungssteigerung, Regeneration und Langlebigkeit. Neben seiner Expertise in der strategischen Kommunikation und Entwicklung innovativer Health- & Longevity-Konzepte, betreibt er einen der führenden Podcasts am Markt: die „Biohacking Praxis“.
Schwerpunkt seiner Arbeit: Permanente Recherche und persönlich verbriefte Updates zu medizinischen Studien und Neuheiten am Markt durch etablierte, internationale Vernetzung – von Supplements & Medical Treatments bis zu innovativer Technologie. Beispiele seiner Konzeption und Umsetzung moderner Biohacking Labs im Premium-Hospitality-Bereich sind der Krallerhof oder das Posthotel Achenkirch.
Sein Ansatz: Von der strategischen Planung über Tech-Scouting bis hin zur operativen Umsetzung. Sein Ziel: Geschützte Räume und Orte zu kreieren, in denen die Gäste ihre Gesundheit, Regenerations- und Leistungsfähigkeit nicht nur messbar verbessern, sondern langfristig in ihrem Alltag etablieren können. Für die Zukunft der Hotellerie werden auf diese Weise praxisnahe und gästebindende Standards gesetzt.

Dr. Max Kern
Longevity-Experte
Dr. Max Kern
Longevity-Experte
Dr. Max Kern ist Longevity Masters Beratungspartner von Andreas Breitfeld mit langjähriger Erfahrung im medizinischen Dienstleistungsbereich.
- Ingenieur, Planer und Experte für die technische wie auch logistisch sinnvolle Umsetzung von Longevity-Konzepten sowie für wirtschaftliche Strategien.
Dr. Maximilian Kern ist promovierter Experte an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und strategischer Unternehmensführung. Nach seinem Studium des Ingenieurwesens und der Betriebswirtschaftslehre promovierte er im Bereich Unternehmensführung und begann seine Karriere zunächst in der Forschung, bevor er in die Selbstständigkeit wechselte.
Im Anschluss gründete und entwickelte er mehrere Ingenieurbüros mit Schwerpunkt auf Gebäude-, Bäder- und Medizintechnik.
Dabei spezialisierte er sich insbesondere auf klinische Medizintechnik und die Integration innovativer Technologien in komplexe Gesundheitsinfrastrukturen.
Als Mitgründer von HigherQi GBR beschäftigt sich Dr. Kern mit Photobiomodulation und deren Anwendungen im Bereich Longevity. Darüber hinaus ist er Initiator von Longevity Masters GBR, einem Konzept zur Planung und Implementierung ganzheitlicher Longevity-Angebote in Hotels und Medical Spas. Seine Arbeit verbindet technologische Innovation mit zukunftsorientierten Gesundheits- und Präventionskonzepten.

Mario Unterwurzacher
Sport- & Gesundheitswissenschaftler, Healthcode
Mario Unterwurzacher
Sport- & Gesundheitswissenschaftler, Healthcode
Mario Unterwurzacher ist Sport- & Gesundheitswissenschaftler und Trainer von Hochleistungssportlern, sowie Longevity-Consultant.
- Direktor der PTAK Tirol und Gründer der neuen Saluversity Akademie für Trainer und Therapeuten in Innsbruck.
Mario Unterwurzacher ist ein interdisziplinärer Gesundheits- und Bildungsexperte mit Schwerpunkt auf Prävention, Training und moderner Gesundheitsentwicklung. Nach seinem Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention & Gesundheit in Saarbrücken sowie an der Universität Innsbruck, kombinierte er früh wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Anwendung.
Seine Laufbahn begann in leitenden Funktionen im Gesundheitszentrum West Innsbruck sowie als Geschäftsführer eines EMS-Centers. Parallel betreute er Olympionikinnen und Spitzensportler und sammelte wertvolle Erfahrung im Hochleistungstraining.
Er war Direktor der Personal Trainer / PT-Akademie in Tirol und Vorarlberg und ist seit vielen Jahren als Dozent an Institutionen wie der FH Gesundheit Innsbruck, der PFA Akademie sowie dem WIFI Tirol tätig. Ebenso bringt er seine Expertise in der staatlich anerkannten Ärzte-Fortbildung ein.
Als Unternehmer entwickelte er digitale Lösungen und Managementsysteme für Gesundheitsbetriebe – aktuell in einer Hormontherapie-Klinik in Innsbruck. Weitere erfolgreiche Projekte waren Medical Resorts wie das Fiuggi in Italien und Bleibberg in Kärnten.
Mario Unterwurzacher ist Gründer und Geschäftsführer des neuen Saluversity Institutes, einer Akademie für holistische Gesundheitsförderung und allgemein zugänglicher Longevity-Ausbildung. Er verfolgt einen integrativen Ansatz, der modernste Wissenschaft mit umsetzbarer Praxis verbindet.

Dr. med. Sepp B. Fegerl
Vivamayr Medical Health Resort
Dr. med. Sepp B. Fegerl
Vivamayr Medical Health Resort
- Arzt für Allgemein-, Komplementär- & Rehabilitationsmedizin
- Vorstandsmitglied der Int. FX-Mayr-Gesellschaft
- seit März ärztlicher Leiter und zweiter Geschäftsführer des Vivamayr Medical Health Resort am Wörthersee
Dr. Sepp Bodo Fegerl ist Arzt für Allgemeinmedizin – mit Spezialisierung auf integrative Medizin, Longevity und Präventionsmedizin. Seit 2020 ist er Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft der Mayr-Ärzte und engagiert sich in der internationalen Aus- und Weiterbildung.
Im März 2026 übernahm er die Position des ärztlichen Leiters im Vivamayr Medical Health Resort Maria Wörth und entwickelt dort als zweiter Geschäftsführer das international etablierte Vivamayr-Konzept strategisch und medizinisch weiter.
Bis 2026 war er als stellvertretender ärztlicher Direktor im neuen Buff Medical Resort in Konstanz tätig – zuvor als Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des damals frisch eröffneten Vivamayr Health Resort in Altaussee, welches sich unter seiner Leitung zu einem international anerkannten Zentrum für Moderne Mayr Medizin entwickelte. Weitere Stationen waren eine eigene Praxis für integrative Medizin in Salzburg sowie leitende Funktionen im Bereich der Ganzheitsmedizin.
Dr. Fegerl studierte Humanmedizin an der Karl-Franzens-Universität Graz und promovierte 2008. Er verfügt über umfassende Zusatzqualifikationen in moderner Mayr Medizin, funktioneller und orthomolekularer Medizin sowie weiteren komplementärmedizinischen Verfahren mit besonderem Fokus auf ganzheitliche Prävention und nachhaltige Gesundheitsentwicklung.

Hannes und Angelika Illmer
Villa Eden, Südtirol
Hannes und Angelika Illmer
Villa Eden, Südtirol
Hannes Illmer ist mit seiner Frau, Angelika Schmid, Besitzer und Geschäftsführer der Villa Eden in Meran, Südtirol – ein echter Family- & Pionierbetrieb in Sachen Longevity.
Hannes Illmer gilt als prägender Vordenker im europäischen Luxussegment und Impulsgeber an der Schnittstelle von Hospitality, Gesundheit und Longevity – nicht zuletzt im Sinne einer nachhaltigen Investition.
Aufgewachsen im elterlichen Hotelbetrieb in Meran und ausgebildet an der Hotelfachschule Kaiserhof, sammelte er früh internationale Führungserfahrung bei renommierten Hotelgruppen wie Maritim und Hilton in Europa und Asien. Diese globale Perspektive bildet bis heute die Grundlage seines unternehmerischen Handelns.
Mit der Gründung von TT-Consulting im Jahr 2000 etablierte er eines der führenden Beratungsunternehmen für Hotelentwicklung und -positionierung in Oberitalien. Sein Fokus: Die strategischen Neuausrichtung von Betrieben im Spannungsfeld von Markt, Marke und Gästeerlebnis.
Konsequenter Ausdruck seiner unternehmerische Vision: Die Villa Eden in Meran, die er seit über zwei Jahrzehnten gemeinsam mit seiner Frau Angelika führt und vom klassischen Kurhotel zu einem international führenden Longevity Retreat transformierte.
Die Villa Eden ist Mitglied der Leading Hotels of the World, wurde mehrfach als bestes Destination Spa Europas ausgezeichnet und mit zwei Michelin Keys prämiert. Das familiengeführte Haus gilt als Definition neue von Luxus: die Verbindung von medizinischer Expertise, präventiver Gesundheitsstrategie und höchstem Niveau an Gastlichkeit.

Stephanie Rist
Hotel Post Bezau
Stephanie Rist
Hotel Post Bezau
Stephanie Rist ist langjährige Geschäftsführerin des Hotel Post Bezau von Susanne Kaufmann in Vorarlberg und Expertin für Spa und ganzheitliches Wellbeing.
Stephanie Rist begann ihre Laufbahn vor rund 18 Jahren im Hotel Post Bezau im Susanne Kaufmann Spa und übernahm bereits im Alter von 19 Jahren die Gesamtleitung.
In dieser Rolle prägte sie maßgeblich die Weiterentwicklung des renommierten Spa-Angebots im Haus. Ihr Fokus lag auf einem ganzheitlichen Gesundheitsansatz, der modernste Behandlungstechnologie mit traditionellen Methoden wie der TCM verbindet. Sie entwickelte neue Behandlungskonzepte und etablierte eine klare, langfristig ausgerichtete Gesundheitsphilosophie, die bis heute ein zentraler Bestandteil des Hauses ist.
Es folgten zehn Jahre für die Susanne Kaufmann Kosmetik – zuletzt als Global Director Spa Concepts. In dieser Funktion verantwortete sie die Entwicklung und Implementierung der Spa-Angebote in renommierten internationalen Hotels.
Vor sieben Jahren kehrte sie in das Hotel Post Bezau zurück und übernahm im Alter von 26 Jahren die Rolle der Hoteldirektorin. Heute ist sie Geschäftsführerin und Teilhaberin des Hauses. In ihrer Funktion verantwortet sie die strategische Ausrichtung, Vertrieb und Marketing und ist hauptverantwortlich für die Konzeption und Zusammenstellung des gesamten Hotelangebots. In enger Abstimmung mit internen Teams, externen Expert:innen und Partnern sowie Susanne Kaufmann persönlich prägt sie die klare Positionierung des Hauses: weg von klassischer Wellness, hin zu einem langfristig gedachten, ganzheitlichen Gesundheitsansatz, der die Bereiche Bewegung, Ernährung und Regeneration verbindet.

Sukkhadas Ingo Auer
Atem- und Kälte-Therapeut
Sukkhadas Ingo Auer
Atem- und Kälte-Therapeut
Sukkhadas Ingo Auer ist einer der erfahrensten Atem- & Kälte-Therapeuten und Wim Hof Method® Pionier im DACH-Raum mit Schwerpunkt Stress-Resilienz, Kälte-Exposition und Meditation.
- Mitglied des Breathwork Councils an der Humboldt Universität Berlin.
Sukkhadas Ingo Auer ist Kälte- & Atemtrainer sowie Meditationslehrer – mit über 25 Jahren Erfahrung in ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die gezielte Aktivierung körpereigener Regulationssysteme durch Breathwork und Kälteexposition – als Basis für mentale Gesundheit, Stress-Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit.
Er leitet Retreats, Workshops und Firmen-Seminare in der DACH-Region und entwickelt mit Teams und Privatkunden ebenso einfache wie maximal effektive Protokolle für den Alltag. Seine Klienten reichen von Spitzensportlern, Schauspielern und Führungskräften bis hin zu Hotelbetrieben, die Longevity-Prinzipien authentisch leben wollen.
Seit Mitte 2025 ist Sukkhadas Gründungsmitglied des Berlin Breathwork Councils – einer interdisziplinären Initiative, die gemeinsam mit der Humboldt-Universität Berlin (Klinische Psychologie) und der Universität Potsdam (Sozial- & Präventiv-Medizin) ins Leben gerufen wurde. Der Council arbeitet an wissenschaftlich fundierten Standards, der Qualitätssicherung sowie mehr Transparenz für die rasant wachsende Breathwork-Community in Deutschland wie auch international.

Karl Edy
Neurotunes Akademie
Karl Edy
Neurotunes Akademie
Karl Edy ist Gründer und Leiter der Neurotunes Akademie für mentale Gesundheit, Bewusstsein und Entspannung in Wien.
- Entwickler von geführten Meditationen mit neuronalen Frequenz-Effekten zur bilaterale Hemisphären-Stimulation und Beatpuls-Regulation.
Karl Edy ist Mentaltrainer, psychosozialer Berater und Gründer von neurotunes – einer Plattform für Neuromusik, Meditation und Bewusstseinsarbeit. Als Leiter der neurotunes AKADEMIE in Wien verbindet er mentale Methoden mit speziell entwickelter Neuromusik zur Förderung von Entspannung, Regeneration und Leistungsfähigkeit.
Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Unternehmen, Institutionen und Führungskräften im deutschsprachigen Raum sowie international. Zu seinen Referenzen zählen unter anderem die Vereinten Nationen (UNO Wien), Raiffeisenbank International und die Stadt Wien. Seine Schwerpunkte liegen in mentaler Stärke, Stressregulation, Team-Entwicklung und individuellen Veränderungsprozessen.
Mit neurotunes entwickelte Karl Edy ein Konzept, das Musik mit moderner Neurotechnologie – von binauralen Beats bis zur sog. bilateralen Hemisphären-Stimulation – und mentalem Training verbindet. Die Anwendungen reichen von geführten Entspannungsprogrammen bis hin zu Neuromusik für Fokus, Regeneration und innere Balance. Im Hospitality-Bereich entstehen daraus neue Ansätze für Spa- und Wellness-Angebote – von höchst effizienten Ruhebereichen bis zu spezifischen Gesundheits- und Kurkonzepten.
Als Speaker demonstriert Karl Edy meist live, wie Klang- und Bewusstseinsarbeit das Gästeerlebnis vertiefen und die Aufenthaltsqualität nachhaltig steigern können.

Philipp Heiler
Brainboost
Philipp Heiler
Brainboost
Philipp Heiler ist approbierter Arzt, Gründer von Brainboost in München. Er ist spezialisiert auf qEEG‑basiertes Mentaltraining und Neurofeedback, durch welche die Stress-Reduktion trainiert und geistige Leistungsfähigkeit von Gästen wie auch Mitarbeitern messbar gesteigert werden können. Vor-Ort-Workshops und Ausbildungen inklusive.
Philipp Heiler liess sich nach Abschluss des Medizinstudiums vor zehn Jahren in seiner Geburtsstadt München mit einer Praxis für Neurofeedback und mentale Gesundheit nieder.
Gleichzeitig gründete er das Unternehmen brainboost, welches er als Geschäftsführer von mittlerweile 15 Mitarbeitern führt. Motto: „Mental Health & Neuro-Technologie“. Ziel: das Gehirn besser zu erforschen und das Thema mentale Gesundheit nicht nur von seinem Stigma zu befreien, sondern auch möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Durch den Hybrid aus Praxis und brainboost deckt das interdisziplinäre Team viele Tätigkeitsfelder ab: Gesundheitsversorgung, Forschung, Ausbildungen in der eigenen brainboost Academy und Corporate Health inklusive customized Software Entwicklung sowie internationale Kooperationen.
Philipp Heiler ist zudem international als Speaker tätig und berät diverse Unternehmen in den Bereichen Führungskräfte-Entwicklung sowie betriebliches Gesundheitsmanagement mit Schwerpunkt mentale Fitness.

Uta Gruenberger
Moderatorin
Uta Gruenberger
Moderatorin
Uta Gruenberger ist freie Journalistin mit Schwerpunkt auf Sustainability, Conscious Living & Longevity – kommt parallel aus Werbung und PR und berät u.a. die Hotellerie im Bereich von Positionierung, Branding & Networking. Absolvierte Sportstudium und diverse therapeutische Ausbildungen, von Massage bis Meditation.
Während ihrer Studienzeit verbrachte sie einige Jahre in der Werbung, machte erste ADC-Preise bei BBDO, startete als Portrait-Autorin für den Stern, Sports, Vogue, Harpers Bazaar, Max etc. Gründete und leitete in München für sieben Jahre eine eigene PR-Agentur „gossip“ bis zum Umzug nach Österreich. Es folgten 2000 der IPO für die Filmproduktion Helkon als Kommunikationsleitung sowie die interaktive Theaterproduktion „Alma“ in Los Angeles.
Hinter den Kulissen des Salzburg Festival und für den ORF produzierte sie ab 2002 ihre ersten eigenen Filmportraits „Close Up“ – Kamera / Regie. 2007 entwickelte sie für die Festspiele als Chefredakteurin das Kunstmagazin „salon“ und führte auch die offiziellen Festival-Salons.
Während erneuter Studien ab 2012 zum Thema „Consciousness“ sowie staatlich anerkannter, therapeutischer Ausbildungen – Meditation, Atem, Resilienz & Ernährung – startete sie die Betreuung von Hotels im Bereich von strategischer Neuausrichtung und Branding mit Fokus auf Healing und Sustainability.
Für die Prodinger Tourismusberatung erarbeitete sie die sog.Trendreports – zuletzt zu den Themen Nachhaltigkeit, Best Ager Living und Longevity.
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